Testbericht Nitro Beast 19/20

06.12.2019 unter: Snow

 

Testboard: Nitro Beast 158 18/19 (unverändert in Saison 19/20)
Testbedingungen: stark vereist – bis komplett Frühlingsslush
Board-Profil: True Camber ( Klassik Camber ) mit Radial Sidecut
Das Board ist ein Board für fortgeschrittene Boarder bis zum Profi hin, da es ziemlich aggressiv und direkt reagiert und daher einen relativ präzisen und technisch sauberen Fahrstil erwartet.
Hinsichtlich des Boardflexes bewegt es sich im mittleren bis mäßig-harten Bereich, das heißt, es lässt sich noch super geschmeidig auf Rails und Boxen pressen/fahren, hat aber dennoch noch genug Härte in Nose und Tail um sich an größere Kicker zu wagen.

Die gesinterte Speed Formula II Base war selbst im ungewachsten Zustand extrem schnell.
Auf der Piste verhält es sich bei allen erdenklichen Pistenverhältnissen (auch bei stark vereisten Pisten) stets sehr stabil und man kann sich immer auf den guten und kontrollierbaren  Kantenhalt verlassen.
In Superpipes (hier war es die Superpipe von Laax ) lässt es sich sehr präzise und agil auf der Kante von Wall to Wall führen und Takeoffs lassen sich spielerisch einleiten.
Das Fahren im Switch ist aufgrund des Twin-Shapes, der relativ geringen Mittelbreite (158 : 25cm )und des mittleren Boardflexes für einen geübten Fahrer ohne größeren Kraftaufwand sehr gut bzw. sehr rund möglich.
Auch im Backcountry kann das Beast durch seine spezifische Nose- bzw. Tail-Form/Aufbiegung voll überzeugen und dies ohne das Gweicht extrem nach hinten verlagern zu müssen.
Zusammenfassend kann ich das Nitro Beast ausnahmslos als „do-it-all“ Board für leicht fortgeschrittene Boarder , die neben dem Carven auf der Piste auch mal im Park vorbeischauen wollen , nur empfehlen!
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Ganz herzlichen Dank an unseren Testfahrer und Berichterstatter!

Run to the Hills!